Behandlung
Ganzgesichts-Konzept
Statt einzelner Zonen ein abgestimmter Plan. Volumen, Kontur und Hautqualität — gemeinsam betrachtet, schrittweise umgesetzt.
Wirkdauer
individuell, mehrstufig
Ergebnis sichtbar
stufenweise
Auffrischung
nach Bedarf
Preis
ab 299 €
Das Gesicht altert nicht in Zonen — also behandeln wir es auch nicht so. In den meisten Erstgesprächen, die ich führe, geht es nicht um eine einzelne Falte oder eine Spritze, sondern um eine andere Frage: Was passiert hier eigentlich, und was bringt am meisten? Bei minimal med entwickeln wir aus dieser Frage einen schrittweisen Plan – angepasst an Ihren Befund, Ihr Tempo und Ihr Budget. Kein Komplettpaket. Eine Reihenfolge. Wer die einzelnen Bausteine genauer verstehen möchte, findet im Wissensartikel zu Volumenverlust und Jowls die therapeutische Übersicht mit Wirkdauer und Risikoprofil.
Medizinisch geprüft von Dr. Felicitas Mrochen — Stand: April 2026
Ihre Vorteile
- Anatomische Analyse statt punktueller Korrektur
- Volumen, Kontur und Hautqualität in einem Plan
- Schrittweise Umsetzung in Ihrem Tempo
- Keine Pauschalpakete — individuelle Reihenfolge
- Reevaluation nach jedem Schritt
- Klares Erwartungsmanagement: was geht, was nicht
So läuft das Konzept ab
Erstgespräch und Analyse: Wir betrachten Volumenverteilung, Kontur und Hautqualität gemeinsam — nicht jede Zone isoliert.
Plan: Empfehlung mit klarer Reihenfolge — was zuerst, was später, was vielleicht gar nicht.
Stufe 1: Beginn meist mit der grundlegenden Säule (häufig Volumen oder Hautqualität, je nach Befund).
Reevaluation: 4–8 Wochen nach Stufe 1 sehen wir das Zwischenergebnis und passen den Plan an.
Stufe 2 und Erhalt: Aufbauend, nicht ersetzend. Was wirkt, bleibt — was nicht passt, fällt raus.
Warum Zonen nicht reichen
Wer nur die Nasolabialfalte unterspritzt, behandelt das Symptom. Die Ursache liegt häufig im Wangenvolumen darüber. Wird das ignoriert, wirkt die Falte nach drei Monaten überfüllt, während das Mittelgesicht weiter abgesunken bleibt — und das Gesicht insgesamt schwerer.
Das Gleiche gilt für Jowls, müde Augen, herunterziehende Mundwinkel. Punktuelle Korrektur kann kurzzeitig glätten. Wenn aber die darüberliegende Struktur nicht trägt, kommt das Thema in der nächsten Saison wieder. Das ist der häufigste Grund, warum Patientinnen sich nach mehreren Behandlungen „komisch" finden, ohne sagen zu können, was nicht stimmt.
Vom Befund zum Plan
Im Erstgespräch betrachten wir drei Säulen gemeinsam: Volumen (was hat das Gesicht verloren), Kontur (welche Linien fehlen oder verziehen sich) und Hautqualität (wie reagiert die Hülle darüber). Daraus ergibt sich eine Reihenfolge — nicht ein Katalog.
Häufig beginnt das Konzept mit der grundlegenden Säule. Bei stark abgesunkenem Mittelgesicht oft Volumen oder Sculptra für die flächige Wangenstruktur. Bei schwacher Hautqualität eher Profhilo oder Skinbooster zuerst, damit die folgenden Schritte auf einer tragenden Hülle aufbauen.
Welche Bausteine kombiniert werden können
Je nach Befund kommen verschiedene Bausteine in Frage:
- • Wangenaufbau — Volumen mittlere Wange
- • Jawline Contouring — Kontur Unterkieferlinie
- • Sculptra — flächige Kollagen-Stimulation
- • Radiesse — Konturierung mit Sofortwirkung
- • Profhilo — Hautelastizität flächig
- • Polynukleotide — Hautdichte und Regeneration
- • Skinbooster — tiefe Hydratation
- • Faltenbehandlung Mid-/Lower-Face — Muskel-Modulation Nefertiti, Masseter
Welche Bausteine in welcher Reihenfolge zum Einsatz kommen, ergibt sich aus dem Befund — nicht aus einem festen Schema.
Was das Konzept nicht ist
Keine OP-Alternative-Garantie. Wenn Hautlaxität jenseits einer bestimmten Schwelle liegt, ist eine chirurgische Straffung das ehrlichere Werkzeug. Das spreche ich offen an — auch wenn es bedeutet, eine Patientin zur kollegialen Plastischen Chirurgie zu schicken.
Kein „Liquid Facelift". Der Begriff suggeriert ein chirurgisches Ergebnis, das minimalinvasive Behandlungen nicht liefern können. Was geht: subtile Restrukturierung über Monate. Was nicht geht: Hautlaxität jenseits einer kritischen Grenze ohne Skalpell zu schließen.
Kein Pauschalpaket mit fixem Preis. Der Befund bestimmt Reihenfolge und Umfang, nicht ein vorab festgelegter Behandlungskorb.
Erstgespräch und Analyse
Das Erstgespräch dauert in der Regel 60–90 Minuten. Sie bringen Ihren Befund mit — fotografisch, beschreibend, in Worten, wie es Ihnen am leichtesten fällt. Ich beurteile gemeinsam mit Ihnen die drei Säulen und entwickle daraus einen schrittweisen Vorschlag mit transparenter Kostenstruktur pro Stufe. Mehr zu den einzelnen Bausteinen und Wirkdauern findet sich im Wissensartikel.
Häufige Fragen
Was unterscheidet das Ganzgesichts-Konzept von einer einzelnen Behandlung?
Eine einzelne Behandlung adressiert eine Zone — eine Falte, eine Wange, eine Falte am Mund. Das Konzept betrachtet Volumen, Kontur und Hautqualität zusammen und entwickelt eine Reihenfolge daraus. Häufig zeigt sich, dass die eigentliche Ursache an einer anderen Stelle liegt als das, was im Spiegel zuerst auffällt.
Ist das ein Komplettpaket?
Nein. Ich arbeite bewusst nicht mit Pauschalpaketen. Das Konzept ist eine Reihenfolge — was zuerst, was später, was vielleicht gar nicht. Jede Stufe wird einzeln geplant, durchgeführt und reevaluiert. Sie können nach jeder Stufe entscheiden, ob Sie weitergehen.
Was kostet das Konzept insgesamt?
Das hängt vom Befund und der gewählten Reihenfolge ab. Das Erstgespräch mit Analyse beginnt ab 299 €. Die einzelnen Behandlungsstufen werden auf Basis des Plans transparent kalkuliert. Ich nenne keine Komplettpreise, weil sie in den meisten Fällen am Befund vorbeigehen würden.
Wie lange dauert das Gesamtkonzept?
In der Regel sechs bis zwölf Monate für den Aufbau, dann Erhalt nach Bedarf. Manche Konzepte sind nach drei Sitzungen abgeschlossen, andere brauchen vier bis fünf. Das ergibt sich aus dem Befund, nicht aus einem Standardablauf.
Ist das ein „Liquid Facelift"?
Nein. „Liquid Facelift" ist ein Marketingbegriff, der ein chirurgisches Ergebnis suggeriert, das minimalinvasive Behandlungen nicht liefern können. Das Konzept arbeitet mit dem, was minimalinvasiv möglich ist — und benennt klar die Grenzen, ab denen ein chirurgischer Ansatz die ehrlichere Antwort ist.
Für welches Alter ist das sinnvoll?
Es gibt kein „richtiges" Alter. Sinnvoll ist es, wenn mehrere Säulen gleichzeitig nachgeben — Volumen, Kontur und Hautqualität. Das tritt häufig ab Mitte 40 auf, kann aber je nach Befund früher oder später relevant werden. Ein Erstgespräch klärt, ob ein Konzept-Ansatz oder eine punktuelle Behandlung passt.
Interesse an einer Ganzgesichts-Konzept?
In einem persönlichen Beratungsgespräch besprechen wir Ihre Wünsche und finden die optimale Behandlung für Sie.
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